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Stellungnahme  des ITV Grenzenlos e.V. zur Novellierung des Jagdgesetzes in Niedersachsen 

Alle Jägerinnen und Jäger sollten Solidarität mit dem ukrainischen Volk beweisen und den Ukrainern ihre Jagdwaffen zur Verteidigung ihres Landes zur Verfügung stellen. Es ist ja bewiesen, dass mit diesen Waffen auch Menschen getötet werden können.

Mit einer solchen großartigen Geste würden die Jäger und Jägerinnen auch den unendlichen brutalen Krieg gegen die wehrlosen Tiere beenden und

Frieden mit der Natur schließen


Plädoyer für ein Ende der Fuchsjagd

                

 

Hör was der alte Reineke dir sagt
Wenn auch nur der allerkleinste Zweifel an dir nagt

                 Füchschen, glaub‘ ihm nicht

                 (Reinhard Mey, Füchschen)

 

 

„ … denn es fühlt wie du den Schmerz!“ – Fuchstod im Advent

 Am Anfang steht ein Erlebnis im Advent letzten Jahres. Für die einen ist es die Zeit der geistlichen Vorbereitung auf die Ankunft Christi, dessen Geburt im Stall zu Bethlehem in der Weihnachtsnacht gefeiert wird, für die anderen eine Zeit des Innehaltens und des Sichbesinnens, der Rückschau auf das vergangene und der Vorausschau auf das kommende Jahr. Wir hatten uns mit einem befreundeten Ehepaar zu einem langem Spaziergang im Lichtenmoor verabredet, wollten bei strahlendem Sonnenschein die winterliche Atmosphäre in Moor und Heide genießen, auf birkengesäumten Wegen durch Feld und Flur streifen und einen Abstecher zum Blinden See machen, einer ehemaligen, etwas versteckt im Wald liegenden Torfkuhle, die zu einer Rast einlädt. Gerade im Winter strahlt diese dünnbesiedelte, weitläufige Natur- und Kulturlandschaft, in der ausgedehnte Kiefernforsten, Moorbirken- und Mischwälder, Wiesen und Weiden, erlengesäumte Bäche und kleine Moortümpel für Abwechslung sorgen, eine besondere Ruhe und Stille aus, die nicht von Motorenlärm zerrissen wird. Hier kann man trockene Blätter rascheln und den Specht klopfen hören, dem Trompeten der Kraniche lauschen und die vielfältigen Stimmen und Geräusche der Natur auf sich wirken lassen. Doch dann hallte ein Schuss durch den Wald und ließ uns abrupt verstummen. Die Bildsequenz, die folgte, hat sich mir unauslöschlich eingeprägt hat: Ein Jäger, der ein Tier vom Acker zum Waldrand schleppt. Ein Auto, das in Windeseile wendet und schlingernd an uns vorbeirast. Die Hunde Molly und Rudi, die uns schnüffelnd zu dem toten Fuchs führen, der mit hervorquellenden Eingeweiden auf dem Waldboden liegt. Auf die aufkeimende Frage nach dem Warum habe ich bis heute keine Antwort gefunden.

 

 Errette dich wie ein Reh aus der Schlinge und wie ein Vogel aus der Hand des Fängers. Sprüche 6,5 

 

Vom Gänsedieb zum Volksheld

Ebenso wie ihre großen Verwandten, die Wölfe, haben Füchse die menschliche Fantasie und Kreativität seit jeher in den unterschiedlichsten Kulturkreisen inspiriert. Von den Jahrtausende alten Fuchsmythen Asiens und Südamerikas über die Fabeln der Antike sowie die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichenden mitteleuropäischen „Reineke Fuchs“-Epen spannt sich ein weiter Bogen zu Märchen, Kinder- und Jugendbüchern, Comics und literarischen sowie filmischen Werken des Fantasy Genres. Selbst die moderne Unterhaltungsindustrie hat den Fuchs für sich entdeckt und ihn zur zentralen Figur in Zeichentrickfilmen, Computer- und Videospielen gemacht. Dabei zeichnen die unzähligen Mythen, Legenden und Geschichten ein ambivalentes Bild von dem weitverbreiteten Caniden, der beinahe auf der gesamten Nordhalbkugel vorkommt und die unterschiedlichsten Lebensräume von der Arktis bis zu den Tropen besiedelt. Mal erscheint er als treuer Hexenbegleiter oder dämonisches Wesen, das Menschengestalt annehmen kann, mal als wohlmeinender Schöpfer oder Glücks- und Fruchtbarkeitsbringer. Er ist uns aus Kindertagen als schlitzohriger Gänsedieb bekannt, begegnet uns in der Werbung auf Schritt und Tritt und wird gerne von Sportvereinen als Maskottchen verwendet.

Als Charaktereigenschaften werden dem sozialen Vierbeiner Fürsorglichkeit und Aufopferungsbereitschaft, vor allem aber List und Schläue zugeschrieben, die sich je nach Situation als Heimtücke und Verschlagenheit oder als Weitsicht und Klugheit manifestieren. Gerade diese Ambivalenz ist es, die den scheuen, verspielten und anpassungsfähigen Beutegreifer zu einem faszinierenden Sympathieträger gemacht hat, dem heute weite Teile der Bevölkerung – nicht zuletzt aufgrund seiner Schönheit – positiv gegenüberstehen. Verstärkt wird dieser Wertewandel durch eine große Auswahl an Sach- und Fachliteratur sowie zeitgenössische Jugend- und Kinderbücher, in denen Füchse als Vertraute und Berater auftreten oder die Folgen menschlichen Handelns für die Lebenswelt der Füchse thematisiert werden. Es ist daher kein Zufall, dass sich nach dem Erstarken der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung die Debatte um die moralischen, ethischen, rechtlichen und ökologischen Grundlagen der Jagd an der Fuchsjagd entzündet hat und es mit Pro Fuchs Deutschland und dem Aktionsbündnis Fuchs inzwischen zwei Vereine gibt, die sich für ein Ende der Bejagung einsetzen. Während 2019/2020 allein im Heidekreis 2.636 und in Niedersachsen 65.611 Füchse der Jagd zum Opfer fielen, waren es bundesweit 454.084 Individuen, die in Lebend- oder Totschlagfallen gefangen, bei Treib- und Drückjagden erlegt und bei der Baujagd erschossen, erschlagen oder von Hunden totgebissen wurden.

 

„Kein vernünftiger Grund“ – Die Fuchsjagd auf dem rechtlichen Prüfstand

 Mit der Stellungnahme „Die Fuchsjagd im Jahr 2021 – Zeugnis eines überholten Jagdverständnisses“ hat die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) eine umfangreiche Expertise vorgelegt, die die Fuchsjagd auf den juristischen Prüfstand stellt. Sie kommt vor dem Hintergrund des Tierschutz- und des Bundesjagdgesetzes zu dem Ergebnis, dass eine tierschutzgerechte Fuchsjagd nach geltendem Recht allenfalls in Ausnahmefällen möglich ist, da es keinen – wie in § 1 Satz 2 TierSchG geforderten – vernünftigen Grund für das Töten von Füchsen gibt. Die Fuchsjagd ist somit mit dem verfassungsrechtlich verankerten Staatsziel Tierschutz nicht vereinbar. Keiner der als Rechtfertigung für die Bejagung angeführten Gründe ist nach umfassender Prüfung aller betroffenen Interessen sowie unter Berücksichtigung der Grundsätze der Weidgerechtigkeit und unter Beachtung der Gemeinwohlbindung der Jagd anerkennungsfähig im Sinne des Tierschutzgesetzes. Nahrungserwerb und Pelzgewinnung scheiden aus, weil das Fleisch der rotbraunen Pelztiere gar nicht und die Felle nur in geringem Umfang verwertet werden und die Gewinnung eines verzichtbaren Konsumproduktes gegenüber dem Wohlbefindens- und Unversehrtheitsinteresse des Fuchses ohnehin nicht überwiegen kann.

Das immer wieder angeführte Argument, die Fuchsjagd diene der Eindämmung von und dem Schutz vor Infektionskrankheiten, die auf den Menschen übertragen werden können, erweist sich ebenfalls als unhaltbar. So haben beispielsweise die in den 1970er Jahren angewandten Jagdmethoden zur Bekämpfung der Tollwut wie das Fallenstellen, das Auslegen von Giftködern, das Ausgraben von Welpen und die Baubegasung nicht zu einer nennenswerten Eindämmung des Seuchengeschehens geführt und sich somit nicht als probate Mittel zur Prävention oder Bekämpfung der Tollwut erwiesen. Den erwünschten Erfolg brachte hingegen erst die großflächige Schluckimpfung der Füchse mit Lebendimpfstoffen in Kombination mit der Immunisierung von Katzen und Hunden, so dass Deutschland seit 2008 tollwutfrei ist. Auch die Übertragung des Fuchsbandwurmes und der damit einhergehenden alveolären Echinokokkose – eine der ohnehin seltensten Zoonosen Europas – lässt sich nicht durch eine intensive Verfolgung von Füchsen verhindern. Im Gegenteil. Wie eine französische Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, erhöhte sich die Befallsrate während der vierjährigen intensiven Bejagung um 15%, während sie in Luxemburg seit Inkrafttreten des Bejagungsverbotes im Jahr 2015 von 39,7% auf 24,6% sank. Außerdem steht mit dem Auslegen von Entwurmungsködern eine äußerst wirksame und tierschutzgerechte Methode zur Bekämpfung des Fuchsbandwurmes zur Verfügung.

Da es sich in der Jägerschaft inzwischen herumgesprochen hat, dass die Jagd die Ausbreitung von Infektionskrankheiten eher fördert als begrenzt, weil die Mobilität innerhalb und zwischen Wildtierpopulationen steigt, werden als Gründe für die Fuchsjagd vor allem die Reduzierung vermeintlich erhöhter Populationen und der Artenschutz hervorgehoben. Jedoch gibt es mehrere Forschungsarbeiten, die für verschiedene Tierarten eindrücklich belegen, dass die natürlichen innerartlichen Regulationsmechanismen durch jagdliche Eingriffe außer Funktion gesetzt und die Verluste durch Wanderbewegungen und steigende Geburtenraten ausgeglichen werden. Wird die Jagd auf Füchse hingegen eingestellt, bleibt der Bestand stabil – Horrorszenarien mit rasant anwachsenden Populationen und durchseuchten Wildbeständen, wie sie von dem luxemburgischen Jagdverband anlässlich des Aussetzens der Fuchsjagd 2015 prognostiziert wurden, stellen sich nicht ein.

Auch aus naturschutzfachlicher Sicht ist das Töten von Füchsen und anderen Beutegreifern in der Regel nicht notwendig. Die Hauptursachen für die dramatischen Bestandseinbrüche bei den bodenbrütenden Feld- und Wiesenvogelarten sind zweifellos neben dem ungebremsten Flächenverbrauch durch Siedlungs- und Gewerbeflächen und der Zerschneidung von Lebensräumen durch Verkehrswege vor allem der Verlust geeigneter Bruthabitate durch Grünlandumbruch, Maisanbau und Entwässerungs-, Ausbau- und Eindeichungsmaßnahmen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft mit ihren hohen Pestizideinsätzen und dem damit einhergehenden Insektensterben. Für einige Arten wirkt sich außerdem das Fehlen von Deckungsmöglichkeiten wie ausreichend breite und dichte Hecken und Feldgehölze negativ auf die Bestände aus. Ein wirksamer, langfristiger Schutz von bedrohten Feld- und Wiesenvögeln wie Feldlerche, Rebhuhn, Rotschenkel, Kiebitz, Uferschnepfe, Bekassine und Brachvogel ist nicht durch das Töten von Füchsen, Mardern und Wieseln, sondern durch den Erhalt und die Wiederherstellung intakter, ausreichend großer, vernetzter Lebensräume zu erreichen. Da sich selbst mit einer intensiven Bejagung die Bruterfolge allenfalls temporär erhöhen lassen und außerdem gemäß den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit das mildeste Mittel wie z.B. Gelegeschutz durch Zäunung einzusetzen ist, ist die Fuchsjagd naturschutzfachlich kaum zu rechtfertigen und aus moralischen und ethischen Gründen abzulehnen. Zusammenfassend stellt die DJGT fest, dass es weder einen vernünftigen Grund für die Fuchsjagd gibt noch der Zeitpunkt und die Art und Weise der Bejagung vollumfänglich im Einklang mit dem Tierschutzgesetz stehen. Es ist daher an der Zeit, dem Beispiel Luxemburgs zu folgen und die Fuchsjagd einzustellen. In Luxemburg hat sich das Fuchsjagdverbot als wahre Erfolgsgeschichte erwiesen. Warum sollte es nicht auch hierzulande ein wichtiger Schritt zur Regenerierung und Stabilisierung der Ökosysteme sein?

Dr. Antje Oldenburg

Quellen und Informationen:

Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.: Die Fuchsjagd im Jahr 2021 – Zeugnis eines überholten Jagdverständnisses.

https://djgt.web19.s60.goserver.host/wp-content/uploads/2021/02/20210126_Stellungnahme_Fuchsjagd.pdf

http://www.fuechse.info

Dem Aktionsbündnis Fuchs gehören zahlreiche Vereine, Organisationen, Bürgerinitiativen, Tierhilfen und Parteien an, die sich gemeinsam dafür einsetzen, durch Fehlinformationen seitens der Jägerschaft verzerrte Bild des Fuchses in der Öffentlichkeit zu korrigieren und die politisch Verantwortlichen auf allen Eben dazu zu bewegen, die Jagdgesetzgebung sowohl den Erkenntnissen der wildbiologischer Forschung als auch dem wachsenden Bewusstsein der Menschen für Tierschutz und Tierrechte anzupassen. Ziel des Bündnisses ist es, auf diesem Weg eine bundesweite Vollschonung des Fuchses zu erreichen und somit die Fuchsjagd de facto zu beenden.

https://www.aktionsbuendnis-fuchs.de/

Die Bürgerinitiative Pro Fuchs Deutschland e.V. ist aus einer ostfriesischen Bürgerinitiative hervorgegangen und arbeitet nun deutschlandweit mit anderen Pro-Fuchs-Gruppen zusammen, um die Aufklärungs- und Aufdeckungsarbeit gemeinsam zu intensivieren. Die Ziele stimmen weitgehend mit denen des Aktionsbündnisses Fuchs überein, wobei der Schwerpunkt – entstehungsgeschichtlich bedingt – auf der Kritik des so genannten Prädatorenmanagements im Wiesenvogelschutz liegt, das in mehreren Feuchtgebieten in Norddeutschland im Rahmen geförderter Kooperationsprojekte zwischen Naturschutz und Jagd durchgeführt wird. Statt einer intensiven, an Ausrottung grenzenden Verfolgung von Füchsen und anderen Beutegreifern fordert der Verein naturnahe, lebensfreundliche Bewirtschaftungsmethoden und die Schaffung intakter, großflächiger Lebensräume für Wiesenbrüter.

https://www.profuchsdeutschland.de

Dr. Antje Oldenburg ist Pressereferentin des NABU im Heidekreis


Warum Tierschutz?

Seit Jahrzehnten sind weltweit TierschützerInnen theoretisch und praktisch aktiv, ihren Mitmenschen deutlich zu machen, dass Tiere zum Leben auf der Erde gehören. Ihr Wohlergehen und die durch die Evolution entstandene Vielzahl  der Arten sind der Reichtum der Natur. Ohne sie gäbe es keine genetische Fortentwicklung des Lebens mehr. Die Natur würde verarmen, und auch der Mensch würde ohne die Tierwelt aussterben. Die Abhängigkeiten voneinander sind zu groß.

Statt Tier- und Artenschutz ernst zu nehmen, hat überall auf der Welt die Ausbeutung, die Misshandlung und Quälerei und die Tötung von Tieren ein unvorstellbares Ausmaß angenommen, das nicht mehr erträglich ist. Die Mehrheit der Menschen verhält sich gegenüber dieser Entwicklung stumpfsinnig und uneinsichtig. Politiker interessiert das Wohlergehen der Tiere und ihr Schutz kaum.

Vor rund 20 Jahren bildeten sich zahlreiche Tier- und Naturschutzvereine in Deutschland, um auf dieses Dilemma aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit zu mobilisieren. Der „Internationale Tierschutzverein Grenzenlos e.V.“  wurde 2001 gegründet und widmete sich insbesondere der Verbesserung des oft unglaublich grausamen Schicksals der Hunde, insbesondere der Straßenhunde in Europa.

Der Hund – ein Tier, das sich im Verlauf der Geschichte  sehr eng an den Menschen angeschlossen hat und heute als Freund und Begleiter des Menschen einen festen Platz gefunden hat, wird vor allem in den süd- und osteuropäischen  Ländern oft missbraucht und aufs Übelste misshandelt. „Tierschutz“ existiert in diesen Ländern selten. Tierschutzvereine und Tierheime gibt es nur vereinzelt; nur allmählich wächst hier die Erkenntnis, dass den Straßenhunden geholfen werden muss.

Der ITV Grenzenlos hat überall dort, wo TierfreundInnen initiativ wurden und bereit waren, an der misslichen Situation etwas zu ändern und sich zu Vereinen zusammengeschlossen haben, versucht zu helfen. Wenn der Wunsch an den ITV Grenzenlos herangetragen wurde, beim Aufbau von Tierschutz.
Unterstützung zu leisten, wurden Projekte entwickelt und vor allem Kastrationsaktionen finanziert.
Wenn die zuständigen Behörden und PolitikerInnen  bereit waren, Kooperationen im Sinne des Tierschutzes zu fördern, konnte oft viel erreicht werden. Der ITV Grenzenlos konnte dann, wenn die Fortführung von einmal begonnenen Tierschutzmaßnahmen sichergestellt war, auf die
Eigenkräfte vor Ort vertrauen und weitere Finanzierungen einstellen: Tierschutz wurde etabliert. So wurde und wird weiterhin „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet. (s.  Projekte)

Im Zentrum der aktuellen Projekte stehen derzeit die vertraglich abgesicherten Kooperationen mit dem Verein  U.V.P. in Kosice/Slowakei; die langjährige Zusammenarbeit mit der Stiftung FPCC in Oradea/ Rumänien und die neue im Sinne von Tierschutz äußerst erfolgreiche  Zusammenarbeit mit dem Verein Udruga Pobjede in Osijek/Kroatien, aus der sich vielfältige neue Initiativen im Umfeld von Osijek entwickelt haben. (s.  Partner)

Immer geht es um Kastrationen, um die Vermeidung von unerwünschtem Welpennachwuchs und grausamen Tötungen sowie um die Bildung von Vereinen und den Ausbau von Tierheimen. In anderen Ländern standen auch andere Themen im Vordergrund der Förderung – wie die Ausstattung von Tierkliniken, die Rettung von bedrohten Streunerhunden, die Einrichtung einer Quarantänestation, der Erwerb eines Transporters.

Die Vermittlung von Hunden aus den überfüllten Tierheimen der Partner hilft, die große Zahl der Tiere in diesen Einrichtungen zu reduzieren und auch älteren und behinderten Hunden noch eine Chance auf ein artgerechtes Leben zu geben. (s. Unsere Hunde).

Wenn es gelingt, damit vor Ort Vorurteile gegenüber Arten- und Tierschutz abzubauen und ethische Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber der immensen Bedeutung der Tiere für die menschliche Gesellschaft und ihr Überleben positiv zu ändern, wird etwas bewegt. Bleibt übrig, damit endlich auch PolitikerInnen zu erreichen, die rechtlichen und praktischen Voraussetzungen für einen adäquaten Umgang mit den Tieren zu schaffen.