Die kleine Mimi hatte kein leichtes Leben und landet in der Todesstation

Mimi landete im Februar in der Tötungsstation in Aleșd /Rumänien. Sie wurde entweder auf der Straße eingefangen oder dort vom Besitzer abgegeben. Über ihre Vergangenheit ist leider nichts bekannt. Aus dem Tötungslager haben Tierfreunde aus Sisterea sie gerettet. Jetzt sucht der ITV Grenzenlos ein Zuhause für sie in Deutschland.
Die arme kleine Mimi hat sicherlich viel Schlimmes erlebt. Sie hat wahrscheinlich öfter Welpen bekommen und viel leiden müssen. Die sanfte empfindsame Maus sehnt sich nun nach Zuwendung und vielen Streicheleinheiten. Sie ist anhänglich und sehr liebebedürftig. Sie hat ein bescheidenes braves Wesen, sie möchte immer gefallen und alles richtig machen. Sie zeigt sich jedem gegenüber lieb und freundlich und eignet sich für jede Familie – auch für Kinder.
Sie kennt wahrscheinlich das Leben in einem Haus noch nicht. Deshalb sollte man Geduld mit ihr haben. Sie begreift schnell. Sie versteht sich gut mit den anderen Hunden, spielt gern und geht gut an der Leine.
Mimi wurde im Mai 2023 geboren und ist nur 28 cm groß. Sie kam im März 2026 ins Tierheim und wartet nun auf ein endgültiges Zuhause. Dabei möchte ihr der ITV Grenzenlos helfen.
Sie ist voll geimpft, gechipt und kastriert. Vor der Ausreise bekommt sie noch einen Test auf Herzwürmer.
Auf ihrem Weg ins neue Zuhause nach Gangkofen in Bayern hat Mimi gleich die erste Bewährungsprobe bestanden: sie musste im vollen Hauptbahnhof in Hannover anderthalb Stunden in der Transportbox auf ihr neues Herrchen warten. Das Gewimmel und Gewusel hat sie überhaupt nicht beeindruckt. Danach ging es im Zug Richtung München. In Gangkofen wird sie ein liebevolles Zuhause bei einem alleinstehenden Herrn haben. Es gibt ein großes eingezäuntes parkähnliches Grundstück und noch einen kleineren Garten. Rundherum ist Wald. Der neue Besitzer ist hundeerfahren und wird sich gut um sie kümmern. Andere Hunde leben in der Nähe. Was will sie mehr?




