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Partner in Europa

Unsere Partner im Süden und Osten Europas

Bei der Vorbereitung von Projekten für den Tierschutz in süd- und osteuropäischen Landern legt der ITV Grenzenlos großen Wert aus seriöse und durchsetzungsbereite Partner.

Das sind in der Regel etablierte Tierschutzvereine, die engagiert und mutig genug sind, gemeinsam mit dem ITV Grenzenlos offen für die Notwendigkeit von Kastrationen und gegen das Aussetzen und Mißhandeln von Hunden und Katzen einzutreten.

Nur wenn Überzeugungsarbeit geleistet wird, haben Tierschutzprojekte eine Chance, längerfristig und dauerhaft wirkungsvoll zu sein. Nur wenn Politiker, Verwaltungen und die Bevölkerung einsehen, dass gewaltlose aber effektive Gegenmaßnahmen gegen die Überpopulation von wild lebenden Katzen und Hunden ergriffen werden müssen, kann die Situation vor Ort verbessert und "saniert" werden.

Mit Kooperationsverträgen und anderen verbindlichen Vereinbarungen mit Tierärzten und Verwaltungen sichert und unterstützt der ITV Grenzenlos Tierschutzprojekte im Ausland.

Nachstehend sind die Partner genannt und beschrieben, die in dieser Form mit dem ITV Grenzenlos kooperieren.


Associacao Ecologista e Zoofila de Aljezur AEZA

aeza

Gemeinsam mit dem portugiesischen Tierschutzverein AEZA mit Sitz in Aljezur an der südlichen Algarve wurden schon mehrere Projekte zur Kastration von Hunden, die einen Besitzer haben, erfolgreich durchgeführt. Der portugiesische Tierschutzverein hat sich als aktiver und zuverlässig arbeitender Verein einen Namen in ganz Portugal gemacht. Der Gründer des Vereins Amtstierarzt Dr. Vasco Reis und das deutsche Mitglied Gerlinde Hartlmaier haben die Kooperation mit dem ITV Grenzenlos sehr gefördert und immer wieder auf akute Probleme aufmerksam gemacht, die z.T. schnell und unkompliziert, z.T. aber auch erst nach gründlicher Vorarbeit dauerhaft gelöst werden konnten.
Das Tierheim von Aljezur und der Tierschutz an der Algarve haben von den Kampagnen profitiert und sind heute auf dem besten Weg, zu einer stabilen und öffentlich anerkannten Einrichtung zu werden. Mithilfe der großzügigen Förderung durch den ETN konnten auch andere Orte an der Algarve in die Kastrationsprojekte einbezogen werden.

Betreuung seitens des ITV Grenzenlos: Dr. Helga Körnig


Tierschutzverein ACAB

Beja

Mit dem portugiesichen Tierschutzverein ACAB in Beja kam anläßlich und in Folge eines größeren Projekts für das canil in Beja leider keine langfristige Kooperation zustande. Obwohl sowohl der ITV Grenzenlos und auch der ETN finanzielle Hilfe leisteten, die Anschaffung eines Wagens ermöglichten und 42 Hunde von einer portugiesichen Animal Horderin retteten und nach Deutschland holten sowie eine Kastrationsaktion frei lebender Katzen finanzierte, führte dies nicht zu dauerhaften Verbesserungen des Tierschutzes und zur Aufwertung des Vereins. Ausschlaggebend dafür ist letztlich die negative Einstellung der Stadt Beja gegenüber allen Anstrengungen der Tierschützer, insbesondere von Gabi Schollenberger und Siegfried Kraus, die die Projekte engagiert durchführten.

Betreuung seitens des ITV Grenzenlos:
Vorsitzende Dr. Helga Körnig und Vorstandsmitglied Dr. Susanne Hupka;

www.adopta-me.org/

cantinhobeja.blogspot.de/


Noah's Ark Animal Sanctuary

Noahs Ark

Auf Malta hatte sich im Jahre 2005 in Kooperation mit dem Tierschutzverein Noah's Ark Animal Sanctuary ein sehr erfolgversprechendes Kooperationsprojekt entwickelt. Dank gründlicher Vorbereitungen, Planung und Kontaktpflege für ein Kastrationsprojekt für Hunde, die einen Besitzer haben, konnten zahlreiche Tiere kastriert werden. Das Projekt wurde vom ETN aufgegriffen und gefördert. Der ETN gewährte dem Verein zusätzliche Hilfe durch die Finanzierung einiger dringlicher Ausbaumaßnahmen und Verbesserungen im Tierheim und schuf vorübergehende Entlastung des überfüllten Tierheims durch den Transport zahlreicher Hunde nach Deutschland. Alle Tiere im Tierheim wurden aufkosten des ETN kastriert, geimpft und soweit nötig veterinärmedizinisch versorgt. Noah's Ark wurde Partner des ETN.
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit gelang es, auch den Minister George Pullicino für den Tierschutz zu interessieren. Es wurden einige wirkungsvolle politische Maßnahmen zur Reduzierung und Unterbringung von Streunern ergriffen, eine Behörde im Ministry for Rural Affairs and the Environment mit dem für Tierschutz aufgeschlossenen Dr. Mario Spiteri als Leiter geschaffen Ein landesweit arbeitendes Gremium, dem alle seriösen maltesischen Tierschutzvereine angehören, wurde geschaffen, um sich über die Lösung gravierender Tierschutzprobleme abzustimmen. Dennoch sind schnelle Verbesserungen nicht zu erwarten. Die Tierheime sind nach wie vor überfüllt und können kaum mehr Streuner aufnehmen, die Mittel für die Kastration von Hunden und Katzen sind zu knapp, und das “Übel wird nicht an der Wurzel” gepackt: Das Aussetzen von Haustieren bleibt nach wie vor ungestraft, und so vermehren sich die Straßenhunde weiter.

Betreuung seitens des ITV Grenzenlos: Vorstandsmitglied Jutta Spang;

www.noahsarkmalta.org


Society for the Protection and Caring for Animals

Gozo Logo

Weitere Kooperationsprojekte auf der maltesischen Insel Gozo seit 2008 waren gebietsweise sehr erfolgreich. Die Vorsitzende von SPCA Betty Berry – eine aufgeschlossene, motivierte Tierfreundin – trug durch ihre unermüdliche und kontaktfreudige Art dazu bei, dass in drei Gemeinden auf Gozo das Kastrieren von Hunden gesellschaftsfähig und als Beitrag zum Tierschutz anerkannt wurde. Die Bürgermeister unterstützen die Aktionen, und der Verein hat an Ansehen gewonnen. Allerdings wurden derzeit alle Aktivitäten gestoppt, weil dem Verein von der maltesischen Regierung das Land für den dringend notwendigen Bau eines Tierheims verweigert wird.

Betreuung seitens des ITV Grenzenlos: Vorstandsmitglied Jutta Spang;


Fundatia pt. Protectia Cainilor Communitari FPCC / SOS Dogs Oradea


www.sosdogs.ro
FPCC

Im Jahre 2001 hat der englische Unternehmer Robert Smith die Stiftung FPCC in Rumänien gegründet und seitdem das Tierschutzprojekt “Neuter and Return” als Strategie zur Rettung der Straßenhunde in Rumänien umgesetzt. Im April 2003 wurden in diesem Kontext das Tierheim und eine Tierklinik in Oradea errichtet.
SOS Dogs Oradea wird von drei englischen Tierschutzvereinen und der Stiftung getragen. Der Verein finanziert das Tierheim in Oradea.

An dem von diesen Vereinen und Robert Smith persönlich geförderten Kastrationskonzept für die Region Bihor, das auf einer Besprechung, an der auch der ITV Grenzenlos teilgenommen hat, im März 2007 konkretisiert wurde, ist der ITV Grenzenlos sehr interessiert. Es geht dabei weniger um finanzielle Förderungen als vielmehr um eine Unterstützung des Vorhabens durch Öffentlichkeitsarbeit, publizistsiche Verbreitung und die Weitergabe von Informationen über den Erfolg. Gelegentlich werden Hunde aus Oradea aufgenommen und vermittelt.

Vom 9. bis zum 12. Oktober 2009 informierte sich eine Gruppe von Mitgliedern des ITV Grenzenlos über den Stand des Projekts in Bihor. In einam Reisebericht schildert der ITV Grenzenlos Zielsetzung, Inhalt und Erfolge der Tierschutzarbeit von Robert Smith, der mit viel Geld, einem engagierten Team von Angestellten, 6 Tierärzten und kleineren Tierheimen und Kliniken, u.a. einer Mobile Klinik Unglaubliches leistet, um den tausenden von streunenden Hunden ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Wenn die Politiker und Behörden zu ihren vertraglichen Verpflichtungen stehen, kann in wenigen Jahren das Streunerproblem in dieser Region gelöst werden, ohne das ein Tier getötet wird.

Betreuung seitens des ITV Grenzenlos: Vorsitzende Dr. Helga Körnig und Vorstandsmitglied Eckhard Reis.


Únia Vzájomnej Pomoci L'udí a Psov - U.V.P.

www.uvp.sk

uvp

Im Herbst 2008 erreichte den ITV Grenzenlos ein Hilferuf aus Kosice/Slovakei. Die Aktivitäten des ITV Grenzenlos hatten sich heraumgesprochen, und auf einer internationalen Konferenz veranstaltet von dem englischen Verein Dogs Trust, erfuhren Teilnehmer aus der Slovakei von den Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.
Der slovakische Tierschutzverein U.V.P. hat anspruchsvolle Pläne für den Tierschutz und präsentierte per Mail und Telefon solide Arbeit und Zielsetzungen. Daher entschlossen sich 4 Mitglieder des ITV Grenzenlos, die Situation in Kosice im August 2009 kennenzulernen. In einem Reisebericht wurden die Eindrücke und Ergebnisse festgehalten. Zahlreiche Gespräche auch mit der Stadt Kosice und mehreren Vereinsmitgliedern führten schließlich zum Abschluß eines Kooperationsvertrages vom 24. Februar 2010. Das war die Grundlage zur Finanzierung einer Quarantänestation. Weitere Möglichkeiten zur Unterstützung und Zusammenarbeit werden zur Zeit geprüft. Der Verein U.V.P. arbeitet zuverlässig, ist auf verschiedenen Gebieten des Tierschutzes aktiv, veranstaltet öffentliche Begegnungen, arbeitet mit Tierschützern auch außerhalb von Kosice zusammen und verfolgt das ehrgeizige und aussichtsreiche Ziel eines sozialen Tierschutzprojektes auf dem 3,5 ha großen Grundstück, – unter Einbeziehung von behinderten Menchen, Hunden und Pferden.

Betreuung seitens des ITV Grenzenlos:
Vorsitzende Dr. Helga Körnig und Vorstandsmitglied Eckhard Reis;

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